Missglückte Werbeaktion

Missglückte Werbeaktion

Die Werbeaktion war lange geplant. Ein Kanadier wollte unlängst an einem Bündel aus 120 Helium-Ballons hängend in die Luft schweben und in einer Rodeo Arena landen. Die missglückte Werbeaktion sollte für seine Putzfirma werben. Lediglich einen Gartenstuhl, der als Sitzfläche an die Ballons gebunden war, die Ballons selbst und Helium für etwa 9500 Dollar hat die missglückte Werbeaktion gekostet. Sicherlich günstiger als viele andere Werbeformen und deutlich aufsehenerregender. Damit war der Plan, der später in einem Desaster endete, in der Theorie die perfekte Aktion des Guerilla Marketings.

Die Missglückte Werbeaktion erzeugte dennoch Aufsehen

Aufsehen erregte der 25 Jährige Kanadier dann auch, mit seiner Werbeaktion. Jedoch anders als er gewollt hätte. Er stieg mit seinen Ballons zunächst wie geplant auf und geriet in eine Höhe mit sehr starkem Wind, wie er berichtete. Durch die extreme Kälte sah er sich zum Notausstieg gezwungen. Mit einer Rolle vorwärts stieg er in eisiger Höhe von seinem Stuhl und zog die Reißleine des Fallschirms, den er für Notfälle dabei hatte.

Missglückte Werbeaktion mit Glück im Unglück

Am Boden landete er unsanft und verletzte sich am Knöchel. Anschließend wurde er, zusätzlich zur missglückten Werbeaktion auch noch festgenommen. Grund: Er „brachte sich fahrlässig selbst in Gefahr“, was für eine Anklage in Kanada vollkommen reicht. Mit diesem Vorwurf hatte der Kanadier noch Glück gehabt. Denn der Gartenstuhl, welcher später vom Himmel fiel, traf niemanden. Ob nach der missglückten Werbeaktion noch weitere geplant sind ist nicht bekannt. Wie teuer die missglückte Werbeaktion dadurch noch wird muss sich auch erst noch zeigen.