Facebook Payment – das nächste große Projekt des Social Media Riesen steht in den Startlöchern.

Renommierte deutsche Nachrichtenblätter berufen sich auf zwar nur anonyme Quellen, Facebook Payment ist aber trotzdem mehr, als nur ein Gerücht. Es ist einfach der logische Schritt eines Weltkonzernes um direkten Geldfluss von Endnutzern zu ermöglichen – eben per eigenem Produkt, statt dem eines gebührenpflichtigen Drittanbieters. In-App Käufe sind auf dem Handymarkt bereits der absolute Motor der gesamten Branche, dass Facebook, dessen europäische Konzernzentrale im unternehmerfreundlichen Irland sitzt, sich bei der dortigen Bankenaufsicht gerade um eine Lizenz für Zahlungs- und Geldtransferdienste, eben Facebook Payment, bemüht ist nur konsequent. E-Money ist spätestens seit BitCoin auch ein massentaugliches Politikum, dass zuerst polarisiert, dann punktuelle Vorteile bietet und schlußendlich schwer zu umgehen sein wird. Premiumfunktionen und zwei-Klassen-Netzwerk lassen Grüßen.

facebook paymentFacebook Payment ist allerdings wohl größer gedacht, als nur von Skagerak zum Mittelmeer:

Wird in Europa nun via IBAN einheitlich und sicher Geld überwiesen sieht es ohne Facebook Payment im globalen Süden oder bei Transatlantiküberweisungen ohne Facebook Payment noch ganz anders aus – Konfort ist Mangelware, Zeitnahe verfügbarkeit der kostbaren Euros ebenfalls. Schafft es Facebook sich als globaler Finanzdienstleister zu etablieren ergeben sich beeindruckende monetäre Quellen für den US-Konzern – und die ein oder andere Sorgenfalte für die Endbenutzer. Sind momentan Benutzerkonten bestenfalls für Spam zu nutzen, wenn sie gekapert werden ergeben sich bei digitalem Geld schnell erste Gefahren. Facebook Payment eine Lösung oder Verursacher neuer Probleme?

18. April 2014 Facebook