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Ello

In der Vergangenheit hat es einige mehr oder weniger erfolglose Versuche gegeben, dem Social-Media-Riesen Facebook erfolgreich Konkurrenz zu bieten. Diesen eher weniger bekannten und mehr schlecht als recht öffentlich akzeptierten Social-Media-Plattformen wie zum Beispiel App.net oder Diaspora entgegen, hat sich in den letzten Tagen die noch sehr junge Social-Media-Plattform Ello sehr erfolgreich begonnen, gegenüber dem Marktführer Facebook zu behaupten.

Wodurch unterscheidet sich Ello so sehr gegenüber Facebook?

Facebook ist zwar die größte Social-Media-Internetplattform, aber bei Weitem bei ihren Nutzern nicht die Beliebteste. Viele oftmals unübersichtliche oder nicht nachzuvollziehende Änderungen, die Finanzierung über Werbung, die Pflicht das angelegte Profil unter einem echten Namen zu führen, haben Facebook bei vielen Nutzern in ein sehr ungünstiges Licht gesetzt. Diesen negativen Bedingungen für Social-Media-Nutzer will Ello einen alternativen Gegenpol bieten.

Werbefreiheit und erlaubte Nacktbilder locken neue Nutzer zu Ello

Ello verspricht auf jeden Fall werbefrei zu bleiben und finanziert sich zurzeit noch über ein Investment einer Capital-Firma. Die Plattform ist in ihrer Erscheinung und ihren Funktionen sehr einfach aufgebaut. Die Nutzer sollen später kostenpflichtige Extrafunktionen zu den Grundfunktionen dazu buchen können. Aufgenommen und einen Account können Nutzer, die über einen Nutzer eines Social-Media-Kontos wie zum Beispiel über Twitter zur Plattform Ello eingeladen werden. Ello erlaubt seinen Nutzern deutlich mehr als Facebook, wie zum Beispiel eben das Verwenden von Fantasienamen oder sogar auch die Darstellung von Nacktbildern, wenn sie besonders als solche gekennzeichnet werden.

28. September 2014 Social Media