10. März 2013

Suchmaschinen enthalten 27-mal öfter Malware als etwa Spiele- oder Pornoseiten.

Das geht aus dem 2013 Cisco Annual Security Report hervor.

Porno- und Spieleseiten haben in fragen Online-Sicherheit einen schlechten Ruf. Diese Seiten sind aber weit weniger gefährdend als ganz normale Suchmaschinen wie Google oder Bing. Das zu diesen Entschluss kam das Telekommunikations Unternehmen Cisco in seinem aktuellen Annual Security Report.

Es ist eine starke Verteilung in Richtung Online-Werbung. Einer Malware-Infektion durch Online-Werbung ist 182 mal höher als durch eine Porno-Seite. Desweiteren enthalten Suchmaschinen 21 mal mehr schädliche Inhalte als Fake-Webshops und bei Webseiten mit gefälschter Software liegen diese sogar 27 mal höher.

Bereits 2010 und 2011 ist die gesamtzahl der Angriffe rapide angestiegen und so ist auch im vergangenen Jahr gewesen. Zu Verhältnis fiel aber die Steigerung 2012/2011 mit knappen 20% größer aus als die von 2011 zu 2010. Cisco zählt durchschnittlich 6292 monatlichen Angriffen auf Unternehmen, 2011 waren es nur 5301 und 2010 sogar nur 5210. Es ist ein klarer Trend zu erkennen das man sich nun auch bei Suchmaschinen vor Angriffen schützen muss.

Bei der Zahl der entdeckten Schadprogramme vliegt die USA ganz forn, sie kommen auf 33,1 Prozent. Dann folgt Russland mit knappen 10% und Platz drei macht Dänemark, wer hätte das gedacht mit 9,6 Prozent.