12. Dezember 2016

Kampf gegen Terrorpropaganda wird ab sofort nicht mehr von vielen sozialen Medien alleine bewältigt. Facebook, YouTube und Twitter wollen sich in Zukunft zusammentun und gemeinsam gegen Propagandaposts und -videos vorgehen.

Kampf gegen Terrorpropaganda

Kampf gegen Terrorpropaganda

Digitaler Fingerabdruck und gemeinsame Datenbank im Kampf gegen Terrorpropaganda geplant

Bisher verlief der Kampf gegen Terrorpropaganda wie Videos und Posts, welche Terror verherrlichen bzw. zur Schau stellen, mäßig erfolgreich. Nun allerdings planen drei Riesen der sozialen Welt – Facebook, YouTube und Twitter – einen gemeinsamen Kampf gegen Terrorpropaganda. Zusammen soll terroristische Propaganda noch effizienter bekämpft werden. Die Initiative soll durch eine Zusammenarbeit mit Microsoft geschehen. Alle Fotos und Videos, welche unter die Kategorie von Terrorpropaganda fallen, sollen mit einer Art digitalem Fingerabdruck versehen und in einer Datenbank gespeichert werden. Im Kampf gegen Terrorpropaganda soll der Austausch der Daten untereinander schneller erfolgen, wodurch weitere Posts erst gar nicht zustande kommen. Zugleich bietet eine gemeinsame Datenbank den Vorteil, dass die einzelnen Bilder und Videos nicht bei jedem Online-Dienst erneut gesucht und schließlich gelöscht werden müssen.

Der Kampf gegen Terrorpropaganda ist nicht konsequent genug

Der gemeinsame Kampf gegen Terrorpropaganda beruht auf zahlreiche Vorwürfe, welchen sich Facebook, Twitter und YouTube in der Vergangenheit mehrfach auszusetzen hatten. Es hieße, die Dienste seien nicht konsequent genug gewesen. Die Zusammenarbeit könnte eine dabei deutlich helfen, das Löschen von infrage kommenden Posts schneller durch zuziehen und den Ruf der Online-Dienste wiederherzustellen.