11. Juli 2016

Whats-App hat kürzlich eine Neuerung bezüglich des Datenschutzes verabschiedet. Die Ende-zu-Ende Verschlüsselung des Entwicklers Open Whisper Systems. Nun möchte mit dem Facebook Messenger eine weitere Tochter von Zuckerbergs Social Media Erfolgsunternehmen Facebook die „geheimen Konversationen“ einführen. So soll laut dem Facebook Messenger Chef David Marcus frühestens Ende Sommer und spätestens Ende Herbst 2016 die Ende-zu-Ende Verschlüsselung für jeden Facebook Messenger Nutzer freigeschaltet werden.

Chatverläufe über den Facebook Messenger nicht von dritten Geräten aus abrufbar

Facebook Messenger

Facebook Messenger

Im Groben zusammengefasst dient die Verschlüsselung der Privatsphäre von Usern des Facebook Messengers. Chatverläufe sind durch die Verschlüsselung lediglich auf den Geräten der beteiligten Facebook Messenger Nutzer zu lesen und von dritten Geräten aus nicht abrufbar. Auf diese Weise soll nun auch der Facebook Messenger verschlüsselt werden. Prinzipiell hatte der Verantwortliche des Facebook Messenger David Marcus zufolge schon zeitgleich mit Whats-App die Möglichkeit diesen Dienst zu aktivieren, lehnte es aber vorerst ab. Warum ist unklar, vielleicht sollte erst abgewartet werden, wie sich die Ende-zu-Ende Verschlüsselung bei Whats-App bewährt.

Facebook Messenger soll zum beliebtesten Messaging Dienst werden

Obwohl einige Diskussionen ausgelöst wurden, vor allem seitens von Kriminalermittlern, da diese nun auch nicht mehr, ohne bei den jeweiligen Unternehmen anzufragen Chatverläufe einsehen können, hat sich der Facebook Messenger nun zu diesem Schritt entschlossen. Die Begründung der Verantwortlichen liegt darin, dass der Facebook Messenger anstrebt, zum beliebtesten Messaging Dienst zu werden. Dabei liegt er trotz intensiver Bemühungen noch weit hinter Whats-App zurück. Das Versenden von Videos und Gifs über den Facebook Messenger soll mit dieser Technik erst einmal nicht möglich sein.